07. September 2025

Einkommensrunde 2025/2026: Länder müssen konkurrenzfähiger werden

Am 11. September startet unsere Regionalkonferenz in Hamburg

Am 11. September startet unsere Regionalkonferenz zur Forderung für die 2,6 Millionen Tarifbeschäftigten und Beamtinnen und Beamten der Länder. Im 17. November stellt der dbb die Forderung auf und am 3. Dezember starten die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL). Außer Hessen sind in der TdL sind die Finanzminister der Bundesländer organisiert mit Vorsitz vom Hamburger Finanzsenator Dr. Andreas Dressel. Dort vereinbaren wir mit unserem Mitbewerber die Tarifverträge für die Beschäftigten.

Vor den Tarifverhandlungen mit den Ländern diskutiert der dbb mit den Mitgliedern über mögliche Forderungen. Erste Stationen der Regionalkonferenzen waren Köln und Mainz. Wir sind dann in Hamburg dran! Wir sehen deutlichen Handlungsbedarf, was die Bezahlung angeht. Die Länder müssen auf dem Arbeitsmarkt wieder konkurrenzfähiger werden, das gilt auch für Bremen. Gleichzeitig hat sich aus Sicht der Beschäftigten über die Jahre ein enormer Handlungsstau bei vielen Einzelthemen aufgebaut. Hier wirken sich auch die ausgebliebenen Verhandlungen zur Tarifpflege aus, zu denen die Tarifgemeinschaft deutscher Länder nicht bereit war.

Uns ist bekannt, dass Entlastung und Arbeitszeitsouveränität große Themen sind. In der Einkommensrunde 2025 mit Bund und Kommunen ist der dbb erste Schritte in die richtige Richtung gegangen. Die Landesbeschäftigten haben die klare Erwartung, dass die Länder hier mehr tun und sich als moderne Arbeitgeber präsentieren.